Wenn sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen


Nach einer Bilderbuchgeschichte von Kathrin Schärer, Theater junge Generation, Premiere 26.November 2017


Regie/Ausstattung: Frank Alexander Engel
Musik: Konrad Möhwald
Fotos: Marco Prill

 

Warum ein Weihnachtsstück im Theater Junge Generation in Dresden sogar für den regulären Spielplan taugt.

Um die Festtage herum wimmelt es in den Theatern nur so von Weihnachtsvorstellungen…….Wie wohltuend, dass einige wenige Theater die ästhetische Kompetenz von Kindern ernstnehmen. Das Theater Junge Generation in Dresden rettet eine dieser etwas anderen Weihnachtsinszenierung sogar ins neue Jahr:“ Wenn sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen“ rutscht vom Weihnachts- in den regulären Spielplan, ab April ist es wieder zu sehen. Zu Recht. Die Inszenierung von Frank Alexander Engel ist ein kleines Stück Theaterkunst. Die Szenerie ist ein Stück Wiese bei Nacht. Die filigan vom Regisseur schmücken Pusteblumen und puschelige Dolden, Löwenzahn und bunte Sterne. Hier erzählen sich drei merkwürdige Clowns die Geschichte vom Fuchs, der den Hasen essen will…

Subtiler Witz und Slapstick

Die Puppenspieler Daniil Sharpov, Uwe Steinbach und Tanja Wehling gestalten die dreiviertel Stunde mit wenigen Worten, viel subtilem Witz und ein bisschen Slapstick. Herrlich, wenn die zitternden Haseneltern ihren Sohn in den Klauen des Feindes entdecken:“ Fuchs! Angst! Fuchs! Angst!“ Es braucht manchmal nicht mehr Worte. Im Stil von „Alice im Wunderland“ sieht man eine liebevoll choreografierte Geschichte, die Groß und Klein ab Mitte April wieder begeistern wird…

Von Johanna Lemke

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